Peter und Barbara Tümmel
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Teneriffa im Juni 2011

Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns nicht, wie eigentlich seit Jahren zum Wandern nach Südtirol, sondern anlässlich unserer Silbernen Hochzeit auf die Kanaren. Da meine Frau mal eine andere Kanareninsel als das uns schon bekannte Lanzarote sehen wollte, suchten wir uns diesmal Teneriffa aus. Von dieser Insel hatten wir schon etwas im Fernsehen gesehen, besonders der Loro-Parque hatte es uns angetan. Aber auch den Teide (3718 m), den höchsten Berg Spaniens, wollten wir uns in Natura anschauen. Wir wählten bewusst ein Hotel im Norden der Insel, wo es etwas ruhiger zugehen sollte, wie uns vom Reisebüro mitgeteilt wurde.

Wie immer buchten wir auch gleich einen Leihwagen für ein paar Tage um unabhängig vom Reiseveranstalter die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

Die ersten beiden Tage verbrachten wir allerdings mit Sonnenbaden im Hotel und mit Streifzügen zu Fuß durch Puerto de la Cruz.

Bereits am dritten Tag erkundeten wir den westlichen Teil der Insel und fuhren von Puerto de la Cruz über Garachico, Los Silos und Buenavista ins Teno-Gebirge, wo wir über schier endlose Serpentinen die Hafenstadt Puerto de Santiago erreichten. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis nach Los Gigantes. Die „Acantilado de los Gigantes“, jene steil ins Meer abfallenden Klippen, kann man allerdings nur vom Schiff aus richtig bewundern.

Nach einem kurzen Aufenthalt ging unsere Fahrt weiter über Guia und Adeje, wo wir auf die Autobahn TF 1 auffuhren. Dieser folgten wir dann bis Santa Cruz de Tenerife. Von hier aus ging es über La Laguna auf der TF 5 bis nach Puerto de la Cruz. So hatten wir schon am ersten Tag fast die ganze Insel umrundet.

Die nächsten Tage verbrachten wir damit weitere Touren auf der Insel zu unternehmen. So schauten wir uns die ehemalige Hauptstadt La Laguna an, den aus weißem Saharasand bestehenden Strand „Playa de las Teresitas“ und fuhren in das Anaga-Gebirge ganz im Nordwesten der Insel. Natürlich durfte auch eine Expedition zum Teide nicht fehlen. Wir fuhren mit dem Auto bis zur Seilbahnstation (2500 m) und da hier die Wartezeit am Kassenhäuschen knapp 2 Stunden betrug, unterließen wir es mit der Seilbahn hinauf zu fahren. Stattdessen erkundeten wir den Teide-Nationalpark ein bisschen zu Fuß.

Einer der Höhepunkte unseres Urlaubes war eine geführte Reise nach La Laguna, um der Ausschmückung der Fußgängerzone anlässlich der Fronleichnamsprozessionen, welche hier auf der Insel zahlreich stattfinden, beizuwohnen. Zum Abschluss dieses schönen Tages besuchten wir noch eine Bodega zur Weinprobe in Tacoronte.

Ein weiterer Höhepunkt war ein ganztägiger Besuch im Loro-Parque. Erstaunlich wie viele hundert Arten von Papageien es gibt. So sahen wir u. a. auch eine Vorführung dieser teils sehr klugen Vögel. Es ist schon beeindruckend, was die Pfleger und Trainer den Tieren, insbesondere den Delphinen, Orcas und Seehunden für Kunststücke beibringen. Diese Shows konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Übrigens denkt man auf der Insel ernsthaft über den Bau einer Eisenbahn nach. Eine Lokomotive haben sie jedenfalls schon:

 

Leider findet jeder Urlaub einmal sein Ende und so traten wir nach 10 Tagen die Heimreise an.

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