Peter und Barbara Tümmel
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Bernina Express und Lago Maggiore
Mai 2010

In der Zeit vom 27. - 30.05.2010 machten wir mit einem befreundeten Ehepaar eine kombinierte Bus- / Zugreise von Nürnberg via Schweiz nach Italien zum Lago Maggiore und zurück. Die Anreise im klimatisierten Reisebus nach Savognin, wo wir die erste Nacht verbrachten, verlief problemlos. Am nächsten Morgen ging es dann  zuerst mit dem Bus über den Julier-Pass nach St. Moritz und weiter mit dem Bernina Express von St. Moritz über Pontresina, Val Roseg und Morteratsch hinauf zu den Skigebieten der Bernina Diavolezza und der Bernina Lagalb. Hier hat man bei schönem Wetter einen herrlichen Blick in die Schweizer Bergwelt mit Piz Bernina (4049 m) und Piz Palü (3905 m).


Bis hierher bewältigt der Bernina Express Steigungen bis zu 70 Promille und zählt damit zu den steilsten Bahnstrecken der Welt, die ohne Zahnradantrieb auskommen. Über die Passhöhe am Ospizio Bernina (2253 m), dem höchsten Punkt der Strecke, geht es vorbei am Lago Bianco und zum Aussichtspunkt Alp Grüm.
Von hier aus geht es über 1200 Höhenmeter abwärts  über Cavaglia nach Poschiavo auf 1014 m. Die Bahn folgt dem engen Tal bis sie das berühmte Kreisviadukt von Brusio erreicht. Nach der Kreisfahrt geht es über Campascio und Campocologno hinunter in das direkt am Comer See gelegene Tirano. Dabei muss sich die Bahn immer öfter die Straße mit dem Auto teilen, und in einigen Ortschaften fährt der Zug so nahe an den Häusern vorbei, dass man den hier lebenden Menschen in die Zimmer schauen kann. Im Bahnhof von Tirano endet dann eine der schönsten Zugfahrten durch die Schweizer Bergwelt.
Nach einem guten Mittagessen ging die Fahrt im Reisebus weiter nach Premeno oberhalb des Logo Maggiore gelegen. Am Abend unternahmen wir noch einen Spaziergang durch den Ort.
Am nächsten Morgen hies es wieder früh aufstehen, denn heute ging es per Schiff zu den Borromäischen Inseln Isola Bella und Isola Madre. Im Gegensatz zur Isola Madre ist die Isola Bella unbewohnt, beherbergt aber den Palast Borromeo (siehe hierzu auch folgenden
Link). Auf der Insel Isola Madre besichtigten wir die malerischen kleinen Geschäfte und Ristoranti. Zum Glück suchten wir zur Mittagszeit eines dieser kleinen aber feinen Ristoranti auf, denn es ging derweil ein kurzer aber heftiger Schauer nieder.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Schiff zum Festland zurück und machten noch eine Sideseeingtour durch Stresa bevor es mit dem Bus wieder zum Hotel zurück ging.
Der letzte Tag dieser Reise führte uns dann über Stresa, Locarno, den San Bernardino-Tunnel zur Via Mala und nach Nürnberg zurück, wo dann eine erlebnisreiche Reise zu Ende ging.

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